Stocksiefen E-Bikes
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64569 Nauheim
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28. Februar:


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Samstag
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Technik

Motor

Der Elektromotor eines E-Bikes kann an drei verschiedenen Stellen am E-Bike installiert werden.
Als Mittelmotor zentral im Rahmen um das Tretlager herum, als Heckmotor im Hinterrad oder als Frontmotor im Vorderrad.
Alle drei Antriebssysteme haben dabei ihre Vorzüge, wobei die Wahl des Antriebs natürlich vom jeweiligen Einsatzzweck und Gesamtkonzepts des Fahrrads abhängig ist und am besten durch eine Probefahrt zu ermitteln ist.

Mittelmotor/Tretlagermotor

Das meistverkaufte Antriebssystem, das sehr ausgereift ist, ist der Tretlagermotor oder auch Mittelmotor. Motor und Akku sitzen hier zentral am Rahmen und bilden eine kompakte Einheit, so dass auf außen verlaufende Kabel verzichtet werden kann.
Durch seine Lage in der Mitte des Rades wirkt sich der Motor auch günstig auf den Fahrzeugschwerpunkt aus, was ein sehr stabiles Fahrverhalten des Rades bewirkt. Ein weiterer Vorteil des Mittelmotors ist, dass sowohl eine Kettenschaltung als auch eine Nabenschaltung  möglich ist. Die neuesten Versionen von Bosch und Impulse lassen endlich auch eine Rücktrittbremse zu. Der Impulse-Antrieb unterbricht bei Schaltvorgängen sogar automatisch den Motor und sorgt so für noch komfortableres Schalten.


Heckmotor

Der Hinterradmotor findet vor allem bei sportlichen Fahrradnutzern aus dem Mountainbikebereich seinen Einsatz, da hier die gesamte Kraft des Motor direkt auf das Hinterrad wirkt und den Antriebsstrang dabei nicht belastet. Durch das Gewicht des Fahrers, das zum größten Teil auf dem Hinterrad liegt, kommt es auch auf glatten oder sandigen Untergründen nicht zum Wegrutschen oder Durchdrehen des Rades. Systembedingt ist nur eine Kettenschaltung möglich. Jedoch besteht je nach eingebautem Hinterradnabenmotor die Möglichkeit der Bremskraftrückgewinnung, so dass bei jedem Bremsvorgang und bei steilen Abfahrten der Akku wieder aufgeladen wird.


Frontmotor

Der im Vorderrad eingebaute Frontmotor ist eine optimale Lösung für alle City-Räder. So sind die aktuellen Vorderradnabenmotoren inzwischen so klein, dass sie ohne weiteres mit einem Nabendynamo verwechselt werden können und haben den Vorteil, dass sowohl eine Kettenschaltung als auch eine Nabenschaltung  möglich ist. Bedingt durch die ausgeglichenere Gewichtsverteilung des Fahrrads hat man ein sehr sicheres Fahrgefühl und der Frontmotor sorgt dafür, dass auch ein mit einer Lenkertasche beschwertes Vorderrad beim Beschleunigen gerade gezogen wird. Dank modernster Motorsteuerungen, die für ein sanftes Einsetzen des Motors sorgen, hat man bei allen üblichen Steigungen ausreichende Bodenhaftung.

 

Akku

Vorbei sind die Zeiten von großen und schweren Akkus, die mehr hindern als nützen.

Leichte moderne Lithium-Ionen-Akkus sorgen für lange Fahrfreude. So halten die modernen Akkus auch ohne Pflegeaufwand inzwischen mehrere Jahre und sorgen mit 500 - 1000 Ladezyklen bei einer Reichweite von 80 - 100 km pro Ladung für ungebremsten Fahrspaß bei einer Gesamtreichweite von 50.000 km und mehr.
Auch um den Memoryeffekt oder eine Selbstentladung muss man sich bei den Akkus der neuen Generation keine Sorgen mehr machen und ein kurzzeitiges Aufladen „zwischendurch“ ist jederzeit möglich.
Größter Vorteil ist jedoch die enorme Energieeffizienz der Lithium-Ionen-Akkus, da jeder Ladevorgang nur 5 – 10 Cent bei 0,4 kWh kostet. Eine Energiemenge, die ein Auto allein auf der Fahrt aus dem Parkhaus heraus verbraucht. Für die gesamte Lebensdauer der Akkus bedeutet dies, dass man mit
50 - 100 Euro an Stromkosten, die für etwa 1000 Ladevorgänge anfallen, einmal um die ganze Welt fahren könnte.